Lust am Lesen
Lust am Schreiben
Die Hütte
© Thorsten Lamers
Schon eine ganze Weile saßen Claudia und Ihr Freund Thomas nun schon im Auto. Alles hatte so romantisch angefangen. Thomas bekam heute seinen neuen Wagen und hatte Claudia zu einer romantischen Spritztour eingeladen.
Zunächst waren sie im Venezia, ihrem Lieblingsrestaurant, und haben köstliche Nudeln genossen. Anschließend sind sie dann hier hinaus in den Wald gefahren, immer dem herrlichen Sonnenuntergang entgegen. Mittlerweile war es stockfinster. Was anfangs romantisch und aufregend begann, sie hatten geschmust, sich wild geküsst, war nun in einen handfesten Streit ausgeartet.
Es ging immer wieder um das gleiche Thema. Thomas war extrem eifersüchtig.
Claudia hatte den Fehler gemacht zu erwähnen, dass sie am nächsten Tag mit ihrem besten Freund Stefan etwas unternehmen möchte. Nun folgte ein Wort auf das andere und schon war mal wieder der Streit da. Claudia hatte es echt satt, immer wieder die gleiche Leier. Stefan kannte sie schon seit der Grundschule und er war wirklich ein guter Freund, jedoch ausschließlich ein rein platonischer. Von Anfang an wollte Thomas ihr den Umgang mit Stefan verbieten - doch das hat und wird Claudia nicht zulassen.
Schließlich war es ihr zu dumm. Sie konnte sehr dickköpfig sein. Mit dem sehr lauten Worten "Dann gehe ich halt zu Fuß" verließ sie den Wagen und warf die Tür hinter sich so fest sie konnte ins Schloss. Wutentbrannt ging sie los. Der Mond hüllte die Umgebung in seichtes Licht. Trotzdem musste sie immer aufpassen wohin sie trat. Sie lief und lief. Angst hatte sie keine, zu sehr ärgerte sie sich noch über den unnötigen Streit mit Thomas.
Nach einer Weile jedoch, sie hatte sich mittlerweile beruhigt, wurde ihr die ganze Situation doch sehr unheimlich. Angst überkam sie, ein panisches Gefühl. Immer wieder schoben sich Wolken vor den Mond und tauchten den Wald in undurchdringliche Dunkelheit. Plötzlich hörte sie überall Geräusche. Der Wind pfiff in den Baumspitzen. Es war kalt geworden. Teilweise knackten die Äste, hörte sie Rascheln im Gebüsch. Claudia konnte nicht genau sagen, wie lange sie gelaufen war. Sie trug keine Uhr, schätzte aber, dass
es sicher eine halbe Stunden gewesen sein muss, wenn nicht länger. Ihre Hoffnung endlich auf eine Straße, ein Haus zu treffen wurde mit jeder Minute geringer. Sollte sie die Nacht etwa hier im Wald verbringen? Irgendwie fühlte sie sich schlagartig beobachtet. Schauder überkam sie und ihre Nackenhaare stellten sich auf. "Hallo - ist da wer?", rief sie zaghaft in die Dunkelheit. Eine Antwort blieb aus. "Thomas - bist du da?" - doch wieder wartete sie vergebens auf Antwort. Plötzlich waren die
Gedanken da, die Gedanken an den Zeitungsbericht von heute Morgen. Ein Vergewaltiger soll hier in der Gegend sein Unwesen treiben - er wird doch nicht hinter ihr her sein. Angst schnürte ihre Kehle zu. Doch sie zwang sich weiter zu gehen, sich nicht auf die Geräusche hinter sich zu konzentrieren. Wichtiger war es, nicht ständig irgendwo gegen zu laufen, ihre Beine waren sicher schon ganz blutig von den vielen Sträuchern, Ästen und Büschen, die sie in der Dunkelheit übersehen hatte.
Mittlerweile hatte es angefangen zu regnen. Blitze zuckten am Himmel und ließen zumindest kurzzeitig einen Blick auf die Umgebung zu. Ihre Kleidung war vom Regen schon vollkommen durchweicht. Sie fror schrecklich. Immer wieder gingen ihr Selbstvorwürfe durch den Kopf. Sie musste ja weglaufen, musste ja mal wieder die Starke spielen. Thomas hatte es ja verdient - aber nun war sie in ernsten Schwierigkeiten. Wieder zuckte ein Blitz am Himmel - was war das? Ihr Magen verkrampfte sich. Nicht weit von ihr, auf einer
kleinen Anhöhe gelegen, befand sich eine Hütte vor der jemand stand. Sie war sich nicht sicher darüber, was sie gesehen hatte. Gespannt hockte sie sich, kauerte hinter einem Baum und starrte in die Richtung, wartete auf den nächsten Blitz. Mit hellem Leuchten und von einem lauten Donnergrollen begleitet, zuckte ein Blitz über den Himmel. Ja - das war wirklich eine Hütte, doch der Mann, von dem sie glaubte ihn gesehen zu haben, war verschwunden. Eine Hütte, die würde ihr Schutz vor dem Unwetter und der dunklen
Nacht gewähren - also ging sie los. Als sie näher herangekommen war, sah sie Licht hinter einem der Fenster. Sie hatte sich also doch nicht getäuscht, da war jemand. Leise schlich sie an das Fenster. Aus der Hütte erklang Klaviermusik. Vorsichtig spähte sie durch das Fenster. Da saß ein Mann, ihr den Rücken zugewandt und spielte Klavier. Auf dem großen, schwarzen Flügel stand ein Glas Rotwein, in der anderen Ecke des Raumes hüpften wild die Flammen in einem großen, offenen Kamin. Der Mann schien sehr groß zu
sein, hatte dunkle, kurze Haare. Er bewegte sich leicht im Takt der Musik, spielte sehr gut Klavier. Claudia traute sich kaum zu atmen - doch plötzlich, schlagartig drehte der Mann sich nach ihr um. Erschrocken zog sie den Kopf aus seinem Blickfeld. Oh, Gott - hatte er sie gesehen? Woher wusste er, dass sie dort stand - sie war sich sicher kein Geräusch gemacht zu haben. Was nun? Ängstlich kauerte sie unter dem Fenster, in der Hoffnung nicht entdeckt worden zu sein. Aber warum? Sie hatte doch Hilfe gesucht -
warum sollte der Mann ihr etwas tun? "Hallo junge Frau" - die Worte schossen in ihr Bewusstsein, wie ein Pfeil, der sich in ihr Herz bohrt. Hastig drehte sie sich um, hinter ihr stand der Mann aus der Hütte und lächelte sie an.
"Was ist Ihnen denn passiert, Sie sind ja vollkommen nass". Stotternd erklärte Claudia ihm, dass sie sich verlaufen hatte. "Kommen Sie doch erst einmal hinein, hier draußen holen Sie sich ja den Tod", sagte er. Claudia war unheimlich zumute, dennoch begleitete sie den Mann in das angenehm warme Zimmer. Im Licht sah sie erst, wie schrecklich sie aussah. Ihre weiße Stoffhose war an mehreren Stellen aufgerissen, Blut klebte an dem Stoff. Sie war schmutzig und vollkommen nass, ihre Haare hingen
tropfend in ihrem Gesicht. "Möchten Sie vielleicht ein Bad nehmen und sich frische Sachen anziehen?", fragte er. Claudia - mittlerweile stieg ihr Vertrauen in den geheimnisvollen Unbekannten - nahm das Angebot dankend an. "Kommen Sie, ich zeige Ihnen das Bad". Wie ein begossener Pudel schlich sie hinter ihm her und betrat das Bad. Dort war es ebenfalls sehr warm, ihre Anspannung wich allmählich. Das Bad war klein aber sehr gemütlich. In einer Ecke stand eine Wanne, in die dampfend heißes Wasser
plätscherte, gegenüber ein WC und ein Waschbecken. Auf einem Hocker lagen Handtücher und ein schwarzer Pyjama.
"Dort liegen frische Handtücher und ein Pyjama von mir - ich lasse Sie jetzt allein, fühlen Sie sich wie zu Hause". Mit diesen Worten schloss er die Türe hinter ihr. Claudia setzte sich zunächst auf das WC, erst jetzt merkte sie, wie dringend sie Wasser lassen musste. Während sie das wohlige Gefühl der Erleichterung genoss, sah sie sich im Bad um. Ein Fenster gab es auch, es war vergittert. Die Fliesen waren weiß und von geschmackvollen Badezimmerteppichen geschmückt. Die Wasserhähne waren chromfarben
und sehr modern. Überhaupt war alles in der Hütte sehr widersprüchlich, gegensätzlich. Zum einen moderne Stilelemente, zum anderen antike Möbel - auf jeden Fall sehr geschmackvoll und elegant. Ein modernes Sideboard im Wohnzimmer, darüber ein altes Gewehr. Auf der anderen Seite ein sehr alter Esstisch und moderne Bilder an der Wand. Wie Claudia so ihren Gedanken nachhing, sah sie wieder zu der Wanne hinüber, welche mittlerweile fast gefüllt war. Wieder verkrampfte sich schlagartig ihr Magen. Panik fuhr in sie.
Das Wasser lief bereits, als er sie in das Bad führte, auch der Pyjama und die Handtücher lagen bereits dort. Er wusste, dass sie kommt!! Oh Gott - die Angst schnürte ihr die Kehle zu. Sie zitterte, sah panisch zum vergitterten Fenster. Gefangen.
Nach einer Weile beruhigte sie sich wieder, aus dem Wohnzimmer klang wieder Klaviermusik. Sie musste sich nun der Gefahr stellen, was blieb ihr anderes übrig. Vorsichtig öffnete sie die Türe. "Sie sind ja noch gar nicht fertig", sagte ihr Gastgeber verwundert. Als Claudia ihm vorsichtig von ihrer Entdeckung, ihrer Sorge bezüglich der bereits gefüllten Wanne erzählte, lachte der Mann los. "Du bist ja süß", sagte er. "Ich sollte doch gerade selber ein Bad nehmen, als ich dich am Fenster
stehen sah". Noch immer mehr lachend als redend sagte er ihr, dass sie beruhigt baden könne und er wirklich keine unehrenhaften Absichten hätte. "Ich mache uns in der Zwischenzeit etwas zu essen", hörte sie ihn noch sagen, als sie beschämt ins Bad zurückging.
Das Bad war sehr entspannend. Vergessen war die Angst im Wald und auch der Streit mit Thomas beschäftigte sie nicht mehr. Im Gegenteil. Ihr Gastgeber machte sie sehr neugierig. Er war so geheimnisvoll, schien sehr gebildet zu sein. Und er sah verdammt gut aus. Da saßen sie nun an einem antiken Esstisch und aßen frisches Brot und Schinken. Auch sie trank Rotwein. Sehr lecker, dachte sie. Der Wein löste die Anspannung immer mehr, sie unterhielten sich nun recht angeregt. Claudia erzählte ihm, wie sie hierher gekommen
war. Und er erzählte Ihr, dass er Tierarzt sei und teilweise seine Freizeit hier in der Jagdhütte verbringt. Weil er hier in aller Ruhe die Tiere studieren kann und in der Ruhe Kraft tankt. Er war um einiges älter als sie, doch Claudia konnte sich seiner erotischen Ausstrahlung nicht entziehen. Seine Stimme klang tief und warm und sehr beruhigend. Sie beobachtete das Spiel seiner Muskeln unter dem engen Hemd, als er erneut Scheiben von dem Schinken abschnitt. Fasziniert betrachtete sie den gewaltigen und sehr
außergewöhnlichen Siegelring an seinem Finger. So etwas hatte sie bislang nicht gesehen.
Schon leicht beschwipst vom Rotwein ging sie rüber zu dem schwarzen Flügel.
"Sie spielen sehr gut", sagte sie. "Ich habe das früher gehasst, doch heute liebe ich es", hauchte er in ihr Ohr. Ihr lief es eiskalt den Rücken herunter, ihre Beine wurden einen Moment schwach. Sie hatte gar nicht gemerkt, dass er ihr zum Klavier gefolgt war, hatte ihn auch nicht kommen hören. Jetzt stand er ganz dicht hinter ihr, sie spürte seinen Atem an ihrem Hals. Erregung durchfuhr sie. "Nein", dachte sie. Sie war doch unter dem Pyjama nackt. Sie konnte doch jetzt nicht einen
wildfremden begehren. Sie drehte sich vorsichtig um. Er stand dicht hinter ihr. Sie sahen sich tief in die Augen. Sie wusste, dass er in ihren Augen sah, was gerade in ihrem Körper passierte und auch sein Blick verriet ihr, dass er nicht anders empfand. Die Zeit, in der ihren Augen sich trafen, schien nicht enden zu wollen. Sie machte eine kleine Bewegung auf ihn zu. Ihre Lippen verharrten einen Moment ganz dicht beieinander. Dann küssten sie sich. Erst sanft, dann leidenschaftlicher. Sie wusste gar nicht, wie
ihr geschah. Der Kuss war anders als alle Küsse in ihrem bisherigen Leben. Nicht, dass sie tausend Männer geküsst hätte, aber eine paar waren es schon. Aber dieser Kuss riss ihr den Boden unter den Füßen weg. Sie fühlte sich wie in einer anderen Welt. Sie berührte seien harten Schultern, fühlte seine Muskeln und wusste, dass sie ihm nicht weiter widerstehen konnte. Wild knöpfte sie ihm das Hemd auf, sie wollte diese Muskeln real spüren. Ihre Erregung wuchs und seine offensichtlich auch. Dafür gab es merkbare
Anzeichen. Eigentlich fand Claudia die ganze Situation sehr kitschig. Als sie schließlich nackt auf dem Fellteppich vor dem Kaminfeuer lagen, dachte sie die Szene stamme aus einem schlechten Film. Doch es war die Realität und sie wollte den Moment am liebsten für immer festhalten, sie genoss ihn, wie sie noch nie etwas genossen hatte. Sie liebten sich wild und leidenschaftlich. So etwas hatte sie noch nicht erlebt, so intensive Gefühle hatte sie sich immer erträumt.
Claudia verlor jegliches Zeitgefühl. Eine schier unendliche Zeit später lag sie vollkommen erschöpft und glücklich in seinem Arm. Müdigkeit überkam sie.
Aber auch Gewissensbisse wegen Thomas. Wenn ihr morgens jemand gesagt hätte, dass sie noch am gleichen Tag ihren Freund betrügt - sie hätte die Personen ausgelacht. Gerade sie - hat sie doch Begriffe wie Treue immer sehr hoch gehalten. Aber es war passiert - und das Schlimme war - im tiefsten Inneren bereute sie es nicht. Mit diesen Gedanken und dem wohligen Gefühl seiner warmen Brust, seines Herzschlages an ihrem Ohr schlief sie tief ein.
Ein lauter Knall ließ sie zusammenzucken - erschrocken und unsicher sah sie auf. Sie lag noch immer auf dem Boden, das Zimmer war leer und hell erleuchtet. Sie sah zur Türe. Thomas stand da, hatte das Gewehr von der Wand auf sie gerichtet. Oh nein - langsam sammelte sie ihre Gedanken - sie war nackt und lag neben dem Mann, dem Mann, der sie gerade alles um sich herum vergessen ließ. Das Gewehr, der Knall. Oh nein, nein. Sie wagte kaum zur Seite zu sehen, wusste was sie erwarten würde. "Thomas", stammelte
sie. Sie drehte langsam den Kopf, das Zimmer glitt wie in Zeitlupe an ihr vorbei.
Nichts war mehr, wie es war. Der Flügel und die Möbel waren verschwunden, die Bilder, alles schien wie vom Erdboden verschwunden. Sie befand sich in einer schlichten Jagdhütte, einem Schuppen gleich. Neben ihr - nicht der erwartete tote Mann - nein. Claudia schrie wild auf, drehte sich schnell zur Seite. Neben ihr lag ein großer Wolf, er blutete stark aus der Wunde, die die Kugel aus dem Gewehr in seinen Körper gerissen hatte. Thomas kam zu ihr.
"Claudia, was ist passiert? Ich habe dich schon überall gesucht. Was ist denn hier passiert, wo kommt diese Bestie her?". Claudia brachte kein Wort mehr heraus, starrte wie gebannt auf das röchelnde Tier. War sie jetzt verrückt geworden? Außerstande etwas zu sagen oder zu tun, ließ Claudia sich von Thomas aus der Hütte führen. Vor der Hütte parkte der neue Wagen von Thomas und sie fuhren nach Hause.
Am nächsten Morgen hatte Claudia sich teilweise gefangen. Ein Arzt war noch in der Nacht bei ihr gewesen und hatte ihr ein Beruhigungsmittel gegeben.
Nun saßen sie zusammen mit zwei Polizisten in Claudias Wohnung. Claudia schämte sich, wollte nicht die ganze Wahrheit erzählen und behaarte darauf, sich an nichts mehr zu erinnern. Die Polizisten schlugen vor, noch einmal zu der Hütte zu fahren. Dort angekommen traute Claudia ihren Augen kaum. Es war eine verlassene Hütte, die offensichtlich ewig niemand mehr betreten hatte.
Nichts war mehr so, wie in der letzten Nacht. Doch das Schlimmste - der Wolf war verschwunden. Als sei er nie da gewesen. Auf dem Boden lag noch das alte verrostete Gewehr, eine Patronenhülse. Nur ein großer Blutfleck zeugte noch von den Geschehnissen. Claudia rang nach Luft. Sie war nun vollkommen durchgedreht. Sie hatte das aber doch nicht geträumt. Zittrig verließ sie die Hütte und stieg die Stufen der Veranda herunter. Die Sonne schien ihr ins Gesicht und im Gras zu ihren Füßen funkelte etwas. Sie bückte
sich und hob es auf. Es war der Siegelring, den der Mann in der Nacht getragen hatte.
Claudia steckte ihn schnell in die Tasche und konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen. Als Thomas sie wieder in den Arm nahm und zurück zum Auto führte, heulte in der Ferne ein Wolf.....
"Claudia - Claudia - wach auf" - wie benebelt hatte sie die Worte vernommen.
"Claudia - was ist denn los - hast Du einen Alptraum gehabt?". Nur schwerlich konnte Claudia einen klaren Gedanken fassen. Was war los? Langsam dämmerte es ihr, sie hatte das alles nur geträumt. Wahnsinn - einen so realen Traum hatte sie noch nie gehabt. "Wie spät ist es denn Mama?", fragte sie. "Es ist schon halb zehn, das Frühstück ist fertig. Du hast wohl schlecht geträumt mein Kind, Deine Stirn ist ja ganz nass vom Schweiß".
Claudia atmete tief durch, als ihre Mutter das Zimmer verließ. Sie war glücklich alles nur geträumt zu haben. Sie ahnte nicht, dass sie gleich noch den Ring an ihrem Finger entdecken würde....