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Der Doktor hilft immer
Von Erna Landsknecht
Brigitte Möller, die von ihrem Verlobten betrogen und verlassen wurde, zog von München in die Kleinstadt Schwarzbach, um von ihrer Enttäuschung mehr Abstand zu bekommen. Es war für Brigitte nicht so einfach, sich damit auseinander zu setzen. In Schwarzbach fand sie eine freiwerdende Stelle als Lehrerin. Zu ihrem Erstaunen fand sie auch schnell Anschluss unter dem Lehrerkollegium. Auch eine schöne Wohnung bekam Frau Möller bei einer allein stehenden Frau zugewiesen, die sie mütterlich aufnahm. Das konnte ihr
in dem jetzigen Zustand nur recht sein und beide fanden schnell Kontakt zueinander.
Als Brigitte wie gewohnt unter der Dusche stand hatte sie am ganzen Körper einen Hautausschlag. Da sie so etwas noch nie hatte und auch nicht wusste woher das gekommen war, zog Brigitte doch vor, einen Arzt zu Rate zu ziehen, der eine Arztpraxis in Schwarzbach inne hatte.
Als er sich den Hautausschlag ansah fragte er ob sie zuviel Stress oder Ärger gehabt hätte. "Wenn ja, dann reden Sie sich alles von der Seele, das wird Sie in diesem Fall ein wenig erleichtern", sagte Doktor Bürger.
Da erzählte Brigitte was sie seit Tagen auf dem Herzen hatte. Auch, dass sie einen Wohnungswechsel hinter sich gebracht hatte.
"Das alles war wohl ein wenig zu viel gewesen, hiermit denke ich dass wir die Ursachen für ihren Hautausschlag gefunden haben", sagte er. "Ich verschreibe ihnen eine gute Salbe. Ich sehe Sie dann in der nächsten Woche wieder, dann hoffe ich, dass es Ihnen besser geht und ich rate Ihnen, oft an die frische Luft zu gehen, das lenkt sie von ihren trüben Gedanken ab. Sollten Sie sich dennoch einsam fühlen, hätte ich noch eine andere Lösung für Sie. Es ist eine Patientin von mir, die sich oft genug
allein gelassen fühlt. Sie ist die Gräfin von Schwarzach. Sie lebt dort sehr zurückgezogen. Bis auf ein paar Dienstleute, die ihr zur Hand gehen. Es wäre schön Frau Möller, wenn Sie Zeit hätten sie in den nächsten Tagen aufzusuchen. Sie hatte von noch nicht langer Zeit ihren Mann verloren. Daher lebt sie sehr zurückgezogen. Sie hatte zwar einen Sohn gehabt, der sich zum Leidwesen nicht in Deutschland aufhält. Durch einen Familienstreit, der hauptsächlich vom Graf von Schwarzach ausging, hatte der Sohn sein Elternhaus
verlassen und ist nach Amerika ausgewandert. Was immerhin mehr als zwanzig Jahre zurückliegt. Seitdem hatte die Gräfin ihren Sohn nie wieder gesehen. Dazu kam noch, dass der Graf einen unehelichen Sohn hatte von dem sie seit langer Zeit keine Ahnung hatte. Was noch das Schlimmste war, er war ein Spieler und hat außer dem Gutshof alles andere verspielt. Nur ein paar Morgen Land sind ihr geblieben, wofür sie eine Pacht bekommt. Davon muss sie ihren Lebensunterhalt bestreiten. Außerdem muss die Gräfin davon ihre
Putzfrau und einen Rentner, der ihr zur Hand geht, bezahlen."
Dieses und noch so einiges hörte sich Brigitte an und sagte: "Wenn ich der Gräfin irgendwie behilflich sein kann, würde ich es mit Freude tun."
"Ich glaube, darüber würde sich die Gräfin bestimmt freuen", sagte Dr. Bürger. "Was halten Sie davon, wenn ich Sie morgen bei meinem Besuch bei der Gräfin mitnehmen würde?"
"Ich wäre damit einverstanden", sagte Frau Möller.
"Dann schlage ich vor, dass wir uns morgen um die gleich Zeit bei mir in der Praxis treffen. Wenn Ihnen, Frau Möller, die Zeit recht ist", frage der Doktor.
"Das geht schon in Ordnung."
"Und bitte nehmen Sie der Gräfin nicht übel wenn sie einen verbitterten Eindruck auf Sie machen sollte. Wenn sie erst einmal Ihr Vertrauen gewonnen haben ist das Eis gebrochen. Wie ich sie kennen gelernt habe, Frau Möller, wird es für Sie keine Schwierigkeit geben. Das Gut selber werden Sie nicht in einem guten Zustand vorfinden. Wenn nicht bald ein Wunder geschieht verfällt das ehemalige schöne Gebäude. Dann sagen wir bis morgen", sagte Dr. Bürger.
Am nächsten Tag ging Brigitte mit Dr. Bürger wie verabredet zur Gräfin. Sie wurden beide wieder Erwarten freundlich von der Gräfin empfangen. Brigitte war doch überrascht von der Gräfin, dass sie so schnell Vertrauen zu ihr gefunden hatte. Das war bestimmt auch Dr. Bürgers Verdienst, denn er hatte mit der Gräfin vorher schon gesprochen, dass er eine nette junge Frau mitbrächte. So war die Gräfin auf den Besuch vorbereitet. Im weiteren Gespräch mit der Gräfin bot Brigitte der Gräfin ihre Hilfe an. Über das Angebot,
das Brigitte ihr gemacht hatte, war sie sehr gerührt und gleichzeitig sehr erstaunt, dass es doch noch junge Leute gibt, die ihr uneigennützig ihre Hilfe anboten. Die Gräfin nahm das Angebot, das ihr Brigitte gemacht hatte, dankend an.
"Jetzt wollen wir erst einmal Kaffee trinken."
Dafür hatte die Gräfin eigens einen Kuchen gebacken. Als Krönung der Kaffeetafel kredenzte sie noch einen guten Tropfen Wein, der einige Jahre alt war und nur für liebe Gäste vorgesehen war. Gegen Abend verabschiedeten sich Brigitte und Dr. Bürger von der Gräfin und Brigitte versprach, schon morgen bei ihr vorbei zu schauen, denn aus dem Gespräch mit der Gräfin hatte sie dringende Einkäufe zu erledigen.
Als Brigitte eine Woche später Dr. Bürger aufsuchte, stellte er fest, dass der Hautausschlag so gut wie verschwunden war. Auch stimmungsmäßig ging es Frau Möller bedeutend besser. Brigitte bedankte sich bei ihm und sagte, dass er viel zu ihrer Genesung beigetragen hätte. "So ist ihr und mir geholfen", sagte Brigitte nochmals mit Nachdruck, was für Brigitte nicht als selbstverständlich anzusehen war. Vor allen Dingen fühlten sich die beiden Frauen nicht mehr allein gelassen.
"Das ist eine erfreuliche Nachricht von Ihnen, Frau Möller", sagte Dr. Bürger. "Ich bin auch froh, dass ich Ihnen helfen konnte."
Und Brigitte sagte, dass sie bald wieder zur Nachkontrolle kommen würde bis der Ausschlag ganz verschwunden ist.
"Das würde ich nur begrüßen", meinte Dr. Bürger dazu.
Als Brigitte ihren Besuch bei der Gräfin machen wollte, kam sie ihr irgendwie verstört vor. "Geht es ihnen heute nicht so gut Gräfin?", wollte Brigitte wissen.
"Ach liebe Frau Brigitte, mir kann doch niemand helfen."
"Erzählen Sie mir, was Ihnen Sorgen bereitet, vielleicht kann ich Ihnen doch noch behilflich sein", sagte Brigitte.
Da erzählte die Gräfin, was ihr schon länger auf der Seele lag. "Der uneheliche Sohn bedrängt mich, mein Gut zu verkaufen. Er hat schon einen Käufer dafür an der Hand, der einen stolzen Preis dafür bezahlen würde. Er würde hier einen Freizeitpark daraus machen wollen, mit einem Hotel dazu. Da unser Anwesen nahe am See liegt wäre das der ideale Platz dafür. Und von dem Erlös will er sein väterlichen Erbteil haben. Und für mich bliebe noch genügend Geld übrig. Und das bereitet mir großen Kummer", klagte
die Gräfin.
"So lange Sie hier leben kann ihr Stiefsohn iIhren Grund und Boden nicht verkaufen."
" Was bin ich doch froh, Frau Brigitte, dass ich Sie kennen gelernt habe."
"Das haben wir unserem Dr. Bürger zu verdanken", meinte Brigitte, "der uns zusammen geführt hat."
"Du bist so lieb und gut zu mir wie eine Tochter. Ich darf doch Brigitte zu dir sagen?", fragte die Gräfin.
"Das ist mir sogar ganz recht", sagte Brigitte.
"Und du darfst mich Tante Juliane nennen. Darauf müssen wir anstoßen" meinte die Gräfin, die sichtlich erleichtert war.
Nach dem schönen Nachmittag, den beide miteinander verbracht hatten, verabschiedeten sich beide Frauen voneinander und Brigitte versprach, bald wieder bei ihr vorbei zu schauen.
Brigitte machte wie verabredet einen Besuch bei Dr. Bürger. Sie nahm im Wartezimmer Platz, wo noch ein paar Herren vor ihr dran waren. Mit einem der Herren kam Brigitte ins Gespräch. Aus seinem Dialekt konnte Brigitte heraushören, das es ein Amerikaner sein musste. Der junge Mann erwähnte in seinem Gespräch, dass er in Schwarzach eine Verwandte aufsuchen wollte. Er glaubt, dass die Mutter von seinem Vater noch leben könnte und fragte Brigitte, ob sie sich in Schwarzach auskennen würde.
"Es kommt darauf an, wen Sie hier suchen."
Da stellte sich der junge Mann vor und sagte: "Mein Name ist Jürgen vom Schwarzach."
"Das ist ja ein Zufall. Ich kenne die Dame zufällig. Es ist die Gräfin Juliane von Schwarzach. Ich bin seit kurzer Zeit gut mit ihr befreundet", erzählte Brigitte dem jungen Herrn von Schwarzach. "Ich glaube dass ich ihre Geschichte kenne. Sie hat mir ihr Herz ausgeschüttet. Dass sie unter anderem nach ihrem Sohn trauert, der vor über zwanzig Jahren durch einen Streit mit dem Vater das Gut verlassen hatte und nach Amerika ausgewandert ist."
"Das ist richtig", sagte Herr von Schwarzach. "Nur, mein Vater und meine Mutter sind durch einen Autounfall tödlich verunglückt. Im Nachlass meiner Eltern fand ich diese Anschrift von meiner Großmutter. Und wie ich durch Sie erfahren habe lebt meine Großmutter noch. An und für sich redete mein Vater nicht gerne über die Vergangenheit, weil sein Vater ein Spieler war und das schöne Gut bis in den Ruin getrieben hatte. Nach einer hässlichen Auseinandersetzung ist mein Vater nach Amerika ausgewandert.
Vielleicht können Sie mich verstehen, da sich solch vertrauliche Angelegenheiten mit Ihnen ausgetauscht habe."
"Das ist richtig", meinte Brigitte. "Das meiste kannte ich schon. Ihre Großmutter hatte sich mit anvertraut."
"Dann sind wir wie Verbündete", meinte Jürgen von Schwarzach.
"Das muss ich Ihnen zugestehen", erwiderte Brigitte und stellte sich mit ihrem vollen Namen vor. Und meinte: "Als Verbündete sollten wir uns bei unserem Vornamen nennen."
"Ich bin auch dafür, wo wir zwei im selben Boot sitzen, sollten wir du zueinander sagen . Denn bei uns in Amerika, wo ich gelebt hatte, ging man miteinander per du um."
"Deine Großmutter hat immer noch Hoffnung, ihren Sohn noch vor ihrem Tod in ihre Arme zu schließen. Was in diesem Fall leider nicht mehr möglich ist", sagte Brigitte. "Aber an der Stelle kann sie ihren Enkel in die Arme schließen."
"Ich in froh, Brigitte, in dir eine gute Zuhörerin gefunden zu haben. Auf unser gemeinsames ‚du' wollen wir bei der erstbesten Gelegenheit Brüderschaft trinken."
"Das können wir zusammen bei deiner Großmutter nachholen", sagte Brigitte.
Dr. Bürger, der das letzte des Gesprächs der beiden jungen Leute mit angehört hatte, meinte dass es an der Zeit sei, sich bei der Gräfin zu melden.
"Würdest du mich zu meiner Großmutter begleiten?", fragte Jürgen. "Wir sollten sie nicht mehr länger warten lassen."
Mit einem schönen Rosenstrauß gingen Jürgen und Brigitte zu der Gräfin Juliane. Als beide ihr so unverhofft gegenüberstanden, sah sie zu ihrem Erstaunen, dass Brigitte in Begleitung eines sehr gut aussehenden Mannes war. Um die Gräfin nicht länger in Ungewissheit hu lassen, sagte Brigitte: "Hier bringe ich dir deinen Enkel."
Für einen Moment lang wusste die Gräfin kein Wort darauf zu sagen. Als sie sich jedoch etwas gefasst hatte, sagte sie zu Jürgen: "Lass dich mal anschauen, damit ich dein Gesicht sehen kann." Und richtig war sie beim Anblick ihres Enkels so gerührt, dass ihr vor Freude die Tränen kamen. Diese Ähnlichkeit mit ihrem Sohn war verblüffend.
Auch Brigitte war zu Tränen gerührt als sie die Gräfin mit ihrem Enkel im Arm vor sich stehen sah.
Das war so richtig Balsam auf die Seele der Gräfin. Dass ihr doch vergönnt ist, ihren Enkel zu sehen und sie ihn auch kennen lernen konnte. "Es ist doch gut, dass ich dich doch zu Lebzeiten kennen gelernt habe. Das macht mich besonders glücklich", sagte die Gräfin. "Erzähle mir von deinen Eltern."
Und Jürgen berichtete ihr, dass sie in Texas eine Großfarm gehabt hätten. "Nachdem meine Eltern bei einem Autounfall zu Tode gekommen sind, hatte ich im Nachlas meiner Eltern von deiner Anschrift erfahren. Darauf konnte ich unsere Farm gut verkaufen, denn es hielt mich nichts mehr in Amerika. Und da ich von Brigitte erfahren habe, dass es hier mit dem Gut nicht zum Besten steht, möchte ich hier mein Geld nutzbringend investieren. Das heißt, wenn es auch dein Wunsch ist, Großmutter", sagte Jürgen.
"Du hast wirklich vor, dein Geld hier herein zu stecken? Dazu gehört schon viel Geld und eine Portion Mut mein lieber Enkel, denn dein Großvater hatte unser Gut in den Ruin getrieben. Uns somit ging das schöne Anwesen immer mehr Berg ab. Aber ich lasse dir bei deinen Arbeiten auf unserem Gut freie Hand. Du bist ja mein einziger Erbe. Das heißt, wenn du das Erbe antreten willst. Auch wenn der uneheliche Sohn Anspruch erheben wird, ein Teil des Vermögens aus unserem Gut zu schöpfen, dann irrt er sich. Ich
habe seinerzeit das Gut und alles war dazu gehört mit in die Ehe gebracht. Außerdem hatte dein Großvater unser Gut hoch verschuldet, so dass ich gezwungen war, einer Großteil davon zu verkaufen und zu verpachten."
"Ich werde ab sofort alles in die richtige Bahn lenken, Großmutter. Gut Schwarzach bleibt uns erhalten."
"Dann sollten wir uns mit einer guten Tasse Kaffe und Kuchen etwas stärken und ich werde uns eine gute Flasche Wein öffnen, den ich nur für liebe Gäste reserviert habe."
"Dann kann ich bei dieser Gelegenheit mit Brigitte nachträglich auf unsere Brüderschaft antrinken. Wir hatten uns bei Dr. Bürger kennen gelernt."
"Dann lasst uns dieses freudige Ereignis gebührend feiern", meinte die Großmutter von Jürgen.
"Wir sollten dabei Dr. Bürger nicht vergessen", sagten Brigitte und Jürgen. "Er hat schließlich viel dazu beigetragen, dass alles so gekommen ist. Ohne ihn hätte ich die Gräfin niemals kennen gelernt", meinte Brigitte.
Und Jürgen erzählte noch einiges über die Eltern und die Farm in Amerika. "Somit bin ich, was die Landwirtschaft anbetrifft, nicht unerfahren mit meinen fünfundzwanzig Jahren. Brigitte ist auch in meinem Alter und daher können wir uns noch sehr viel vornehmen und bewerkstelligen."
"Das weiß ich doch, lieber Jürgen, darüber mache ich mir die geringsten Sorgen. Ich weiß, dass unser Gut in den besten Händen ist."
Von nun an ging es bergauf mit dem Gut. Jürgen lies das Wohnhaus neu renovieren. Selbst die Stallungen und sonstiges ließ Jürgen auf Vordermann bringen. Für die Stallungen kaufte er das nötige Vieh ein und später wollte Jürgen für das leerstehende Gestüt einige Pferde kaufen. Brigitte unterstütze ihn bei seine Arbeit so gut sie nur konnte, denn es gab ja noch vieles an schriftlicher Arbeit zu erledigen. Personal hatte die Gräfin eingestellt das dafür bessere Erfahrungen hatte. Dass sich Brigitte mit seiner Großmutter
gut verstand, freute Jürgen ungemein, denn sie fühlte sich wieder glücklich, dass sie ihren Enkel um sich wusste. Aber auch Brigitte war ihr inzwischen ans Herz gewachsen. Da meinte die Großmutter eines Abends: "Denke auch an unsere Wälder, die man nicht verkauft hatte." Aber viel hätte nicht mehr gefehlt und sie hätten die Wälder aus Geldnöten verkaufen müssen. So kam ihr Enkel doch noch früh genug, um das Schlimmste abzuwenden.
"Und die Felder, die in Pacht sind, kannst du den Bauern kündigen. Wenn nötig ist kannst du noch Land dazu kaufen."
"Damit will ich noch abwarten", meint Jürgen. "Wir wollen erst einmal sehen wie das Ganze hier abläuft."
"Da hast du Recht", sagte die Großmutter. "Kommt Zeit, kommt Rat. Wir können froh sein, dass du es bis jetzt so vorzüglich geschafft hast."
Das meinte Brigitte auch .
"Und wenn wir alles geschaffte haben, will ich meine Brigitte heiraten. Was meinst du Brigitte?"
"Ich bin völlig damit einverstanden", sagte Brigitte. "Ich werde dann meinen Beruf als Lehrerin aufgeben. Denn es gibt für mich genug Arbeit hier im Haus und Garten zu bewerkstelligen."
Die Gräfin war derselben Meinung wie Brigitte und keiner war glücklicher als die Gräfin es war. Auch Dr. Bürger konnte dieses nur bestätigen. Der Gesundheitszustand besserte sich von Stunde an immer mehr.
"Und wie ich feststellen konnte, hat sich auf dem Gut einiges geändert, was mich ganz besonders gefreut hat", sagte Dr. Bürger.
"Auch ich muss Ihnen danken", Herr Doktor. "Ohne Sie hätte ich unsere Brigitte nie kennen gelernt."
Da pflichtete auch Jürgen bei: "Und der bevorstehenden Hochzeit laden meine Brigitte und ich Sie herzlich ein."