Abenteuer im Frisiersalon. Kurzgeschichten aus dem Internet. Edition www.online-roman.de  Dr. Ronald Henss Verlag, Saarbrücken.  160 Seiten 10 Euro ISBN 3-9809336-0-1


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Die rote Perücke

© Birge Laudi


Sie stülpte sich ihre rotgelockte Perücke wie ein Barett aufs Haupt, schlüpfte mit dem linken Fuß in den rechten Schuh und mit dem rechten Fuß in den linken Schuh, dann rief sie ein Taxi und ließ sich durch die Stadt kutschieren.
Friedobert Pelzer studierte Theaterwissenschaften und Friedobert Pelzer war Taxifahrer. Seit Beginn der Semesterferien.
Unter seinem dichten schwarzen Haarschopf wohnten ein wacher Geist und viel Fantasie. Er hatte Freude an jedweder Form theatralischen Verhaltens und viel Sinn für Skurriles. Beides fand er bei der Alten mit der roten Perücke und den vertauschten Schuhen, die ihn zweimal in der Woche rief.
Er mochte die Greisin mit der verwegen auf dem Kopf thronenden Rothaarfrisur aus Kunstfaser. Sie gehörte zu seinen liebsten Fahrgästen. Kam sie auf sein Taxi zugewatschelt, da musste er mit einem Anflug von Galgenhumor immer: 'Lola rennt' denken und während er dann der alten Frau ins Taxi half, beschlich ihn ein Gefühl von Verlust und Trauer.
Franca Potente, die als rothaarige Lola durch die Straßen des gleichnamigen Filmes rannte - wie mochte sie im Alter aussehen? Würde sie ihre Schuhe vertauschen und sich im Taxi langsam an den Schaufenstern vorbeifahren lassen, den Fahrer ins Fischgeschäft um Heringssalat, in den Supermarkt um Slipeinlagen und auf den Friedhof schicken, um zwei Blumentöpfe mit blau gefärbter Erika aufs Grab des Ehegatten zu stellen? Mussten denn rothaarige Frauen unbedingt und zwangsläufig alt werden wie andershaarige Menschen!?
Friedobert Pelzer studierte, fuhr Taxi und sammelte Haare. Er sammelte die Haare nicht unter merkantilen Gesichtspunkten, sondern als Hobby. Auch sammelte er Haare nicht in größeren Gebinden, sondern in kleinstmöglichen Einheiten. Die fielen ihm eher zufällig in die Hände, wie es sich bei so manch einem sinnlichen Zusammentreffen ergab, wenn ihm ein Mädchen als Andenken an schöne Stunden eine Locke für das Album schenkte. Sie schnitt sich die Liebeslocke selbst ab, band sie mit einem Schleifchen zusammen und überreichte sie dem Friedobert in der Hoffnung, das unscheinbare Haarbüschel möge ihn für ewig an sie binden.
Friedobert klebte die gebündelte Liebesgabe fein säuberlich in ein Heft und darunter schrieb er, wie er es im Biologieunterricht bei Schmetterlingen und Käfern gelernt hatte, von welch süßem Geschöpf das haarige Unterpfand stammte.
Zunächst spornte ihn die Liebeslockensammlung lediglich dazu an, immer neue ewige Lieben kennen zu lernen. Wie jeder leidenschaftliche Sammler löste sich der Student im Laufe seiner Sammlertätigkeit jedoch vom rein Zufälligen und suchte gezielt nach neuen Opfern.
Als Taxifahrer boten sich ihm da ungeahnte Möglichkeiten und er erweiterte das Spektrum seines Interesses von nur weiblichen Haarträgern auch hin zum anderen Geschlecht.
Je ungewöhnlicher sich ein Haarschopf bei einem seiner Fahrgäste gebärdete, umso glücklicher war Friedobert und er behandelte den Fahrgast wie einen König, was obendrein in den meisten Fällen das Trinkgeld erhöhte. Glatzenträger dagegen hatten bei Friedobert wenig Chancen auf eine mehr als höfliche Beförderung. Dementsprechend fiel das Trinkgeld auch spärlicher aus. So hoffte der Haarsammler bei jedem Anruf, es möge eine üppige Mähne in sein Auto steigen.
Den Friedobert reizte natürlich nicht nur der Anblick einer berückenden Haarpracht. Der übermächtige Wunsch zu besitzen, ließ ihn die Grenze vom Zufall zur Absicht überschreiten. So wurde manch ein Fahrgast zum ungewollten Opfer für Friedoberts Sammlerleidenschaft.
Voller Hilfsbereitschaft reichte er seinen Opfern beim Aussteigen die Hand, schützte mit der anderen dessen Kopf, damit er ihn sich nicht am Auto stoße und schon hatte er mit einem raschen Schnitt seiner kleinen scharfen Schere eine silbergraue Dauerlocke für seine Sammlung, einen struppigen Büschel oder eine ungepflegte Strähne. Nie schnitt er von mehr als einem einzigen Kopf pro Tag und fast nie zweimal von der gleichen Person.
Eine Ausnahme bildete das rote Haarbarett der Alten mit den vertauschten Schuhen, der späten Lola. Da war die Verlockung gar zu groß und so hatte er sich bei ihr einen zweimaligen Schnitt gegönnt. Nur, weil die Person unter dem karottenfarbenen Haarwuschel gar so seltsam und so verdreht war und ihr Kunsthaar ein Schmuckstück in seiner Sammlung.
Der Sommer ging vorbei, das neue Semester begann, doch Friedobert fuhr weiterhin Taxi. Erst vermissten ihn die Kollegen in den Seminaren, dann vermissten sie ihn nicht mehr. Er gehörte einfach nicht mehr dazu. Bald dachte kaum mehr einer an den ehemaligen Studenten der Theaterwissenschaften.
Friedobert fuhr Taxi, schnitt sich Haarlocken, katalogisierte sie und kümmerte sich ansonsten herzlich wenig um seine Zukunft.
Eines Tages verschwand er ganz. Der Taxiunternehmer rief vergeblich bei seinem Fahrer Friedobert Pelzer an, doch der war wie vom Erdboden verschluckt. Schließlich schaltete der Taxibetreiber die Kriminalpolizei ein und die verschaffte sich Zutritt zu dem kleinen Appartement des Studenten. Man fürchtete, er läge verletzt oder gar tot in seiner Wohnung. Man mochte auch einen Suizid nicht ausschließen, da er ja in der letzten Zeit so menschenscheu geworden war. Oder war er gar an einer völligen Verwirrung seines Geistes erkrankt?
Die Kripobeamten durchwühlten die leere Wohnung. Sie fanden weder einen Abschiedsbrief noch sonst einen Hinweis auf den Verbleib von Friedobert. Erstaunlich war jedoch, dass die Wohnung keinen völlig unbewohnten Eindruck machte. Zwar roch die Luft abgestanden, doch in dem kleinen Badezimmer hingen frisch gewaschene Socken auf der Leine. Die Post war geöffnet worden und auf dem Schreibtisch gestapelt. In der kleinen Küche gammelten ungewaschen ein Topf mit einem Rest von Tomatensoße, zwei Teller und zwei Gabeln vor sich hin. Wie das Geschirr, so zeigten auch die beiden Kakteen am Fensterbrett Zeichen von Vernachlässigung. Die Erde war knochentrocken und einer der beiden stacheligen Gesellen neigte sich bereits eingetrocknet zum Topfrand hin.
War der junge Mann da gewesen oder war er nicht da gewesen? War er allein oder war er in Begleitung in seine Wohnung gekommen? Das mussten sich die Beamten angesichts der widersprüchlichen Anzeichen für eine zeitweise Gegenwart des Bewohners fragen.
In dem üblichen studentischen Durcheinander von Büchern und Heften standen auf einem Regal erstaunlich ordentlich an die zwanzig Sammelmappen. Auf ihnen lag nicht der kleinste Rest von Staub, wogegen die übrige Einrichtung offenbar über eine längere Zeit nicht gereinigt worden war.
Neugierig nahm der Ermittler eine der Sammelmappen und schlug sie auf. Überrascht betrachtete er die auf jeder Seite ordentlich eingeklebten Haarbüschel. Es standen Namen darunter oder nur eine Personenbeschreibung und das Datum des Erwerbs.
Der Fund löste hektische Betriebsamkeit aus. Überlegungen wurden angestellt und wieder verworfen. Schließlich einigte man sich darauf, dass der junge Mann mit großer Wahrscheinlichkeit Opfer eines Verbrechens geworden war.
'Am besten beginnen wir mit der Überprüfung bei Friedoberts letztem Fahrgast.'
'Gut, schließlich haben wir das Datum der Fahrt, denn das hat dieser Haarfetischist ja gewissenhaft vermerkt. Und wir haben die Beschreibung des Fahrgastes, von dem die Locke stammt. Was aber ganz besonders wichtig ist: Wir haben mit den Haaren ja auch genetisches Material.'
Die Suchmeldungen, Befragungen und Verhöre nahmen eine lange Zeit in Anspruch. Mühevoll arbeiteten sich die Beamten von hinten nach vorne durch die Aufzeichnungen und Haarproben der zwanzig dicken Mappen des Haarsammlers. Nach vielen zermürbenden Fehlschlägen, stießen sie auf ein Bündelchen roter Haare. Es waren künstliche Haare. Haare einer Perücke, und statt der Beschreibung von Herkunft und Person dieses Fundstückes stand: 'Lola rennt'. Kein Datum, keine näheren Angaben.
Das war eine neue Herausforderung und es war etwas, das eine Spur sein könnte. Mit Feuereifer stürzten sich die Ermittler erneut in die Arbeit.
Zunächst klapperten sie alle Frisöre der Stadt ab mit der Frage nach einer roten Perücke aus Kunsthaar. Als das ergebnislos blieb, nahmen sie sich die fehlende Datumsangabe vor. Sie befragten den Taxibetreiber und der erinnerte sich schließlich, dass Friedobert Pelzer einmal gesagt hatte, er müsse immer wieder die rote Lola durch die Gegend kutschieren. Sie lebe allein in einem alten Haus am Stadtrand.
Nun durchkämmten die Beamten die Villenviertel am Rande der Stadt und stießen schließlich auf ein kleines Fachwerkhaus in einem weitläufigen verwilderten Garten. Bei ihrer Befragung von Anwohnern und Passanten erfuhren sie nicht viel über die Bewohner des Häuschens. Keiner wollte sie kennen. Eine Horde Kinder aber, die dort unter einer alten Eiche spielten, die sagten: 'Das ist das Hexenhäusel. Da wohnt die rote Hexe. Sie ist ganz alt und frisst kleine Kinder. Wir dürfen da nicht hingehen'.
Ein erfolgversprechender Hinweis!
Zwei Beamte in unauffälligem Zivil läuteten an der Tür des Hexenhäuschens. Lange rührte sich nichts, nur ein dicker gelber Kater beäugte sie misstrauisch hinter einem Busch hervor. Dann aber rief eine Frauenstimme, brüchig und ein wenig ungehalten: 'Die Türe ist offen. Sie brauchen nicht so einen Lärm zu machen.'
Die beiden Zivilen sahen sich verwundert an. Das konnte doch wohl keine Lola sein. Nach Rennen-können klang die Stimme auch nicht gerade. Die Kinder hatten aber ja nicht von einer rennenden Lola, sondern von einer alten Hexe gesprochen. Es konnte ja nicht schaden, einmal nachzuschauen.
Die beiden Männer durchquerten einen dunklen Flur, an dessen Ende durch das Buntglasfenster einer Tür flackerndes Licht schien. An der Garderobe hingen ein flottes buntes Jäckchen und eine abgeschabte Jeansjacke. Keine Kleidungsstücke, die einer alten Hexe gehören konnten.
Einer der beiden Beamten klopfte an die Türe und fragte: 'Dürfen wir eintreten? Wir sind von der Polizei.'
Er schob die Türe auf und blieb wie angewurzelt stehen. Eine Kerze brannte auf dem liebevoll gedeckten Kaffeetisch, es duftete nach Zimt und Kardamom. In einem bequemen Armlehnenstuhl saß eine sehr alte Dame, die eine brandrote Faschingsperücke wie ein Barett auf ihrem Kopf trug. Ihr Gegenüber aber war niemand anderes als der vermisste und schon freiwillig tote oder ermordet geglaubte Student Friedobert Pelzer.
Die rote Lola und der Haarfetischist! Man sollte es nicht glauben.
'Was machen Sie denn hier?', entfuhr es einem der Kriminaler. Vor lauter Überraschung hatte er seine gute Kinderstube ebenso vergessen, wie seine Ausbildung bei der Polizei. Schon wollte er nach seinen Handschellen greifen. Sicherung eines Verdächtigen in einem unklaren Mordfall, was ja noch keineswegs als gesichert galt, da die Alte eben sehr lebendig ein Stück von einem Marmorkuchen abbiss.
Die beiden Herren von der Kriminalpolizei besannen sich und baten die alte Dame höflich, ob sie ihnen gestatte, ein paar Haarsträhnen von der Perücke abzuschneiden. Zwecks Vergleich mit den im Album von Herrn Pelzer gefundenen Proben. Etwas zögerlich willigte die greise Lola ein, neigte dann aber ein wenig zu hastig ihren Kopf und dabei verrutschte die Perücke. Es schimmerte goldblond darunter hervor.
Der Polizist riss ihr die Perücke vom Kopf und ein Schwall blonder Locken ergoss sich über die Schultern einer zur Greisin geschminkten jungen Frau. Wie sich rasch herausstellte, war sie eine Kollegin von Friedobert Pelzer aus dem Bereich der Theaterwissenschaften.
Das Spiel war aus. Augenblicklich klickten die Handschellen um die Gelenke der beiden jungen Leute und es blieb ihnen nichts anderes übrig, als die Herren zur Wache zu begleiten.
Die Verhöre dauerten den ganzen Tag über an und auch am Abend herrschte noch immer nicht restlose Klarheit. Was war mit der alten Dame passiert und weshalb hatte die Studentin die Rolle der roten Lola übernommen? Hatten die beiden die alte Dame ermordet, um sich ihre Wertsachen anzueignen?
In langen Gesprächen klärte sich schließlich der Sachverhalt auf. Die von den Kindern als rote Hexe und von Friedobert als rennende Lola bezeichnete Frau hatte den netten Taxifahrer gebeten, er möge ihr ein wenig zur Hand gehen, da ihr die Nachbarschaft ablehnend gegenüberstand. Sie mieden sie. Niemand kümmerte sich um die alte Dame. Niemand war zu kleinen Gefälligkeiten bereit.
Friedobert Pelzer willigte ein und arbeitete von nun an als eine Art Taxifahrer zu Fuß. Er erhielt für diese Hilfsbereitschaft einen guten Lohn und hatte sich dazu ein Semester lang eine Auszeit genommen, hatte es als privates soziales Jahr verbucht. Er rannte jetzt anstelle der Lola, die mit ihren verdrehten Füßen ans Haus gefesselt war.
Doch auf Dauer wurde das menschenfreundliche Werk langweilig. Friedobert erinnerte sich seiner früheren Eroberungen und traf sich schließlich wieder mit Bettina, der blonden Kollegin. Er erzählte ihr von seinem Samariterdienst und erwähnte auch die große finanzielle Spielbreite, die der roten Lola ein sorgenfreies Leben ermöglichte.
Auf dem Boden dieser Berichte sah Bettina eine Chance für sich, einmal ihre schauspielerischen Talente ausleben und unter Beweis stellen zu können.
Da die rote Lola eine sehr gute Rente bezog, wollten Friedobert und Bettina bei einem etwaigen Ableben der alten Dame weiterhin die Rente abholen, ohne dass jemand misstrauisch werden konnte.
Noch aber lebte die alte Dame. Eines Tages aber entschlief die Frau mit den verdrehten Füßen und dem rotgelockten Barett auf dem Kopf unerwartet und sanft auf dem Sofa im Wohnzimmer. Nichts hatte vorher auf ein rasches Ende hingedeutet und niemand trug Schuld daran außer Gevatter Tod mit der scharfen Sense.
Die beiden jungen Leute verstauten die Leiche samt roter Perücke in einer Kiste im eisigen Kellergewölbe des Häuschens und von nun an rannte eine andere Lola. Bettina erwarb eine neue rote Perücke, schminkte sich Falten ins Gesicht und ließ sich zweimal in der Woche von einem Taxi zu verschiedenen Ämtern und zur Bank fahren und kassierte die Rente stellvertretend für die Verstorbene.
Nach dem Geständnis vor der Polizei waren die beiden Ganoven nun doch froh, dass die Sache aufgeflogen war, denn es hatten sie bereits heftige Gewissensbisse geplagt und sie hatten nicht mehr gewusst, wie sie aus der Sache wieder herauskämen. Von dem Geld der alten Dame hatten sie keinen Pfennig verbraucht und auch sonst nichts von deren Eigentum angerührt. Diese konnte, als noch leidlich frischer Leichnam aus dem kalten Keller geborgen und beerdigt werden.
Zwar drohte den beiden Studenten eine Anzeige wegen groben Unfugs, Verstoß gegen das Beerdigungsgesetz und Störung der Leichenruhe und manch anderer Verfehlung, unterlassene Hilfeleistung aber konnte ihnen nicht nachgewiesen werden; denn woher sollten zwei Theaterwissenschaftler wissen, wann ärztliche Hilfe dringend nötig sei.
Bei der Gerichtsverhandlung thronte neben dem Barett des Richters als Beweisstück Nr. 1 die rote Kraushaarperücke auf dem Tisch. Friedobert wurde als Anstifter und Rädelsführer verurteilt und als er den Gerichtssaal verließ, lag zum Erstaunen des Richters ein glückliches Lächeln auf seinem Gesicht.
Verborgen in seiner Rechten hielt Friedobert Pelzer nicht nur eine brandrote Kunsthaarlocke, sondern auch ein Büschel silberweißer pomadisierter Haare, wie sie auf dem Kopf des Richters wuchsen.



Eingereicht am 11. Januar 2006.
Herzlichen Dank an den Autor / die Autorin.
Nachdruck und Vervielfältigungen, auch auszugsweise, bedürfen der schriftlichen Zustimmung des Autors / der Autorin.

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